Brand bei Geita (TZ)

3.50°S, 32.11°O · erstmals erfasst am 6. September um 13:17

Was die Satelliten gemessen haben

Dieser Brandherd wurde vom 6. September um 13:17 bis zum 26. September um 13:40, also 20 Tage lang verfolgt, mit 52 Satellitenerfassungen. Die erfasste Fläche beträgt 1.087 ha.

Erfasste Fläche
1.087 ha
Kumulierte Leistung
386 MW
Spitzenleistung, ein Pixel
27 MW
VIIRS- und MODIS-Erkennungen
52

Diese vier Zahlen betreffen allein die polaren Umlaufbahnen, die eine Fläche messen. Die Überflugtabelle weiter unten zählt zusätzlich die geostationären Erkennungen, häufiger, aber zu grob für eine Geometrie, und ihre Leistungsspalte summiert einen ganzen Überflug, während die Spitze oben die eines einzelnen Pixels ist.

„Erfasste Fläche“ ist nicht „verbrannte Fläche“: sie fasst die Bodenabdrücke der Satellitenpixel zusammen, und ein Pixel zählt vollständig (375 m bei VIIRS, 1 km bei MODIS), auch wenn nur ein Waldrand brennt. Im Vergleich mit Presseangaben liegt sie in der Praxis beim Anderthalb- bis Dreifachen der gemeldeten Fläche. Erfassungen, die am Rand des Abtaststreifens aufgenommen wurden und zu grob sind, um überhaupt etwas zu messen, bleiben ausgeschlossen. Diese Zahlen stammen aus der thermischen Erkennung und sind keine amtliche Bilanz: maßgeblich sind allein die Rettungsdienste und die zuständigen Behörden.

Die Ausbreitung noch einmal ansehen

Die Karte ist auf die Fläche dieses Brandes zugeschnitten und lädt nur dessen Detektionen. Die Zeitleiste unten umfasst den Zeitraum, in dem Satelliten ihn gesehen haben, von der ersten bis zur letzten Detektion, mit zwölf Stunden davor und vierundzwanzig danach; die Striche auf dem Balken markieren die Mitteilungen der Einsatzkräfte in diesem Zeitraum. Der Regler öffnet beim stärksten Überflug, und die Wiedergabe zeigt den ganzen Brand in etwa dreißig Sekunden. „1 Std.“ zeigt, was in der Stunde um den gewählten Zeitpunkt brennt : Die Karte folgt dann der Leistungskurve unten und leert sich, wenn diese abfällt. „24 Std.“ summiert vierundzwanzig Stunden : ein Feuer bleibt zwischen zwei Satellitenüberflügen sichtbar, die zwei- bis viermal am Tag kommen. Beides stimmt, sagt aber nicht dasselbe.

Entwicklung der Strahlungsleistung

Ein Punkt je Satellitenüberflug: die Summe der über dem Brandherd gemessenen Feuerstrahlungsleistungen. Diese Kurve zeigt, ob der Brand nachgelassen oder wieder zugenommen hat, was keine Summe erkennen lässt. Das Fenster umfasst 23 Tage; darüber hinaus würde die Gruppierung zwei aufeinanderfolgende Brände am selben Ort verwechseln.

Branddynamik

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Die einzelnen Satellitenüberflüge

ÜberflugSummierte Leistung des ÜberflugsErfassungenSensor
26. September um 13:4012 MW1N
22. September um 13:3416 MW2N20
22. September um 13:1713 MW3N
21. September um 13:3413 MW1N
20. September um 13:5113 MW1N
19. September um 12:491 MW1N20
17. September um 13:287 MW2N20
17. September um 13:104 MW2N
17. September um 12:3213 MW2N21
14. September um 13:2815 MW2N21
13. September um 13:475 MW1N21
13. September um 13:049 MW2N20
11. September um 12:457 MW1N21
9. September um 13:219 MW1N21
9. September um 12:384 MW1N20
7. September um 15:4244 MW3Aqua
7. September um 14:0015 MW2N21
7. September um 13:155 MW1N20
7. September um 12:568 MW2N
6. September um 13:3427 MW2N20
6. September um 13:1711 MW2N

4 weitere Brände bei Geita (TZ)

Eigenständige Brände, zeitlich oder räumlich getrennt, keine Teile dieses Brandes. Eine einzige Gemeinde kann in einem Sommer mehrere zählen, und ein Waldmassiv bedeckt oft mehr als hundert Quadratkilometer.

Live verfolgen

Die Karte zeigt die aktiven Brände in 3D, mit Rauchfahnen, vorhergesagtem Wind, Abwurfzonen und der Live-Position der per ADS-B verfolgten Löschflugzeuge, weltweit.

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