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Quellen, Daten & Grenzen

Daten

Methodik

Die Karte unterscheidet zwei Objekte. Das heiße Pixel ist eine rohe Satellitendetektion: eine thermische Anomalie, die ein Sensor zu einem Zeitpunkt sieht. Seine Farbe folgt der Strahlungsleistung des Feuers (FRP, in Megawatt): blassgelb für ein schwaches Feuer, tiefrot für extreme Brände; in der Weitansicht folgt auch die Höhe der 3D-Säulen der FRP. Beim Hineinzoomen erscheint sein realer Boden-Fußabdruck (scan×track-Rechteck von FIRMS, ~375 m für VIIRS, ≥1 km für MODIS) über den Satellitenbildern. Das Feuerereignis (weißer Kreis) bündelt diese Detektionen nach räumlicher Nähe: DBSCAN-Clustering in der Datenbank (PostGIS ST_ClusterDBSCAN, Radius 2.500 m in Web-Mercator-Projektion, mindestens 3 Detektionen, gleitendes 48-Stunden-Fenster), nach jeder Ingestion neu berechnet.

Die Daten werden in WGS 84 (EPSG:4326) gespeichert und als in Web Mercator (EPSG:3857) erzeugte Vektorkacheln ausgeliefert. Da der Clustering-Radius in Mercator-Metern ausgedrückt ist, entspricht er in hohen Breiten einer kürzeren Bodendistanz (~1.770 m bei 45°).

Grenzen, die man kennen sollte

Technik

Next.js (App Router, TypeScript) · MapLibre GL JS · deck.gl (Interleaved-Rendering, FRP-Extrusion) · PostgreSQL/PostGIS (Vektorkacheln ST_AsMVT, Clustering ST_ClusterDBSCAN) · TailwindCSS.

Geplante Entwicklungen

Geostationäre Quellen (Meteosat SEVIRI, GOES ABI: 10-15-Minuten-Takt, aber 2-3 km Auflösung und mehr Fehlalarme) und EFFIS/Copernicus-Perimeter verbrannter Flächen.

Was die Karte kostet

Die Satellitendaten sind offen und gratis, ihre Verbreitung nicht: Server, Datenbank und Vektorkacheln kosten rund 200 € im Monat. Das GISFire Pro-Abo trägt sie; die öffentliche Karte bleibt für alle gratis und werbefrei.

Herausgegeben von

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